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MLP Academics gegen Merlins Crailsheim: Der Knoten platzt beim 100:91-Sieg

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Von Michael Wilkening

Heidelberg. Die schwere Zeit des Wartens ist vorbei: Die MLP Academics Heidelberg haben ihre schwarze Serie überwunden und nach neun Niederlagen einen Erfolg in der Basketball-Bundesliga gefeiert. Gegen die Merlins Crailsheim jubelten Mannschaft und Fans über einen 100:91 (58:40)-Erfolg.

Als sich die Spieler und das Trainerteam der Heidelberger nach 20 Spielminuten zur Pausenbesprechung in Richtung der eigenen Kabine aufmachten, wurden sie mit Sprechchören und Ovationen von den knapp 500 Zuschauern begleitet. Die Academics hatten sich selbst und dadurch die eigenen Anhänger in einen Rauschzustand versetzt. Die erste Halbzeit gegen die Merlins war die beste der Heidelberger Basketballer in der laufenden Spielzeit. Der Lohn war eine deutliche 58:40-Führung.

Irgendwann in den atemberaubenden Minuten war bei den Akteuren von Branislav Ignjatovic der Knoten im Kopf geplatzt – zu einem Zeitpunkt, der eine solche Leistungsexplosion nicht hatte erwarten lassen. Nach neun Niederlagen hintereinander taten die Academics zunächst, was man von ihnen erwarten konnte. In der Deckung war der Aufsteiger aggressiv, aufmerksam und schnell auf den Beinen. Von der ersten Sekunde an war ihnen der Willen anzusehen, die böse Serie von Pleiten zu überwinden. Es funktionierte nicht alles, aber der Lohn der Mühen war eine knappe 17:15-Führung nach zehn Minuten.

Das zweite Viertel sollte zu einer Explosion werden, denn auf einmal klappte (fast) alles. Die Lunte hatte Leon Friederici entzündet, denn der Neuzugang warf Dreier auf Dreier durch die Reuse. Insgesamt zwölf Punkte erzielte der Flügelspieler innerhalb von 126 Sekunden und erspielte damit eine Zwölf-Punkte-Führung (39:27, 16.). Diese Leistung riss die Teamkollegen mit, so dass eine Schwäche im bisherigen Saisonverlauf plötzlich zu einer Waffe wurde. Acht von neun Dreiern landeten im zweiten Viertel im Korb. Gegen diese Wucht hatten die Crailsheimer kein Mittel und waren mit dem 40:58-Rückstand sogar noch gut bedient.

Sollte die starke erste Hälfte mit dem ersten Bundesliga-Erfolg seit knapp drei Monaten belohnt werden? Im dritten Viertel blieb diese Frage unbeantwortet, denn die Crailsheimer kamen mit viel Elan aus der Kabine und trafen plötzlich ihre Versuche von außen. In Windeseile hatte sich der Tabellenvierte herangepirscht, zwischenzeitlich betrug der Vorsprung der Vorsprung der Academics nur noch vier Zähler (70:66), zehn Minuten vor Schluss lagen die Heidelberger immerhin 75:68 vorne. Bitter war zudem, dass Niklas Würzner nach 25 Minuten mit einer Knöchelverletzung vom Parkett getragen werden musste. Das Eigengewächs war böse umgeknickt und kehrte nicht mehr aufs Feld zurück.

Ohne Würzner musste der für Kopf und Tabelle so wichtige Erfolg her – und er gelang. Die Kräfte der Heidelberger schwanden, aber mit viel Willen stemmten sich die Ignjatovic-Schützlinge gegen eine Wende in der Partie. Die Fans in der Halle halfen kräftig mit, so dass am Ende ein Sieg bejubelt werden konnte. In der Schlussphase half Rob Lowery mit zwei erfolgreichen Dreiern, den Vorsprung zwischenzeitlich auf 96:83 auszubauen. Das genügte und wenig später war jedem Academics-Akteur die Erleichterung anzusehen.

Heidelberg: Lowery 22 Punkte (5 Dreier), Chapman 22 (2), Martin 14, Friederici 12 (3), Geist 11 (1), Ugrai 9 (1), Ely 8, Heden 2, Würzner, Wright, Kuppe, Watkins.

Crailsheim: Shorts 20, Radosaljevic 17 (5), Harris 14 (1), Stuckey 12 (4), Lewis 11, Savage 8 (2), Aririguzoh 6, Kindzeka, Kovacevic.

Spielfilm: 9:6 (5.), 17:15 (10.), 36:24 (15.), 58:40 (Hz.), 63:57 (25.), 75:68 (30.), 88:83 (35.), 100:91 (Endstand).

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