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46ers phasenweise auf Augenhöhe – 92:82-Niederlage bei ALBA BERLIN

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Am 12. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga-Saison 2020/21 konnten die JobStairs GIESSEN 46ers am Sonntagnachmittag beim Auswärtsspiel in der Hauptstadt zeitweise mithalten. Doch dem Favoriten war bei der 82:92-Niederlage letztendlich nicht beizukommen. 21 Turnover der Gießener ließen ein knapperes Ergebnis nicht zu. Dennoch zeigten die Mittelhessen einen guten Auftritt, wobei Rookie Scottie James JR mit persönlicher Bestleistung und einem Double-Double (26 Punkte, 13 Rebounds) herausstach. Neun Offensivrebounds von ihm machen Mut für die kommenden Aufgaben, die man am nächsten Samstag, den 16. Januar in Vechta umsetzen möchte.    


Ohne Johannes Richter, der zu den Hamburg Towers wechselt, sowie ohne den siebten Importspieler Liam O´Reilly startete Interims-Cheftrainer Rolf Scholz mit Jonathan Stark, Brandon Thomas, Alen Pjanic, Brandon Bowman und Scottie James JR. Der Doublesieger auf der Gegenseite begann mit Jonas Mattisseck, Jayson Granger, Louis Olinde, Johannes Thiemann und Ben Lammers.

Das Quintett der Gießener übernahm mit einem Thomas Dreier aus der Ecke und einem Tip-In von James JR die 5:2 (2.) Führung. Die große Garde der Hausherren sollte aus der Transition mit Lammers und Olinde das 7:5 (3.) übernehmen. Die ausgeglichene Anfangsphase war in Big Man-Hand, denn James JR ließ abermals seine Qualitäten unter dem Korb sprechen und stellte auf 7:7 (4.). Ein Offensivrebound von Bowman sollte der Auftakt zu einem 10:0-Run für die Gäste sein. Die Folgesequenzen waren Ballgewinne, welche Dreier von Hamilton und Thomas sowie Korberfolge von Bowman beinhalteten und zum 17:9 (7.) führten. Nach einer Auszeit der Berliner machten die Gießener zunächst munter weiter – Hamilton nahm sich abermals ein Herz vom Perimeter und zog zum 20:11 (8.) ab. Doch die Hauptstädter kamen nun besser in Schuss und zwei Korbleger später durch Simone Fontecchio und Maodo Lo stand es 15:20 (8.). Ein Berliner 7:0-Lauf sollte für die JobStairs GIESSEN 46ers ein 21:22-Rückstand nach dem ersten Viertel bedeuten.

Der Lauf der Albatrosse sollte nach einem 8:0 durch gutes Ballmovement der Gäste und einem Dreipunktwurf von Ferdinand Zylka beendet werden (24:23, 12.). Der junge Guard legte weiter nach und so gestaltete sich nach Korbleger von Fontecchio auf der anderen Seite eine schnelle Anfangsphase ins zweite Viertel (26:25,13.). Nachdem Johannes Thiemann mit Freiwürfen die Seinen wieder in Front brachte, waren wieder die Mittelhessen dran. Zylka aus dem Halbfeld, Bowman mit Fastbreak-Dunking erbrachte wieder den 30:27-Vorteil (15.). Einem Dreipunktespiel von Thiemann und einer schnellen Berliner-Kombination mit letztendlichem Dreier von Olinde war es zu verdanken, dass ein 33:30 (16.) auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Nach einem Timeout von 46ers-Intermis-Headcoach Rolf Scholz agierten die Mittelhessen unter dem Korb durch James JR zweimal erfolgreich, sodass er fünf Zähler für sich verbuchte und den 35:35-Ausgleich schaffte (17.). Der erfahrene Granger war es auf der Gegenseite, der einen gut verteidigten Dreipunktewurf trotzdem anbrachte und somit einen 10:0-Lauf der Hausherren eröffnete (45:35, 19.). Center James JR ließ seine Farben dann nochmal mit einem Glücksgefühl in die Kabine gehen, denn der Big Man schnappte sich seinen sechsten Rebound und ließ die Punkte elf und zwölf zum 37:45 folgen.

Zwar begann die zweite Halbzeit mit guter Defense-Aktion von James JR, doch schon im Folgeangriff verhalfen Thiemann und Fontecchio ihren Farben zum 49:37 (22.). Von diesen Aktionen war Thomas angestachelt und ließ mit seiner Lieblingsdisziplin, dem Dreipunktewurf, gleich zweimal seine Farben aufblitzen (43:49, 23.). Was der eine Veteran kann, sollte auf der Gegenseite der Routinier Granger ebenso zeigen. Doch auch ein dritter erfahrener Akteur mit Bowman zeigte sein Auge und bediente den Rookie James JR zum 45:52 (24.). Doch der Deutsche Meister ließ sich nicht aus dem Takt bringen und erhöhte durch einen Fünferpack von Mattisseck (56:45, 25.). Das Duo Thomas und James JR blieb ihren Rollen treu, Thomas punktete aus dem Flügel und James JR war in der Zone präsent (53:60, 26.). So ließen sie den Favoriten zwar nicht enteilen, doch auch die Berliner wussten mit Lo & Co. ihre Stärken gewinnbringend einzusetzen, sodass zwei Minuten vor Viertelende eine 55:62 (28.) auf der Anzeigetafel stand. Einen 4:0-Run der Hausherren konterten die Gäste ihrerseits mit zwei Würfen aus der Distanz von Hamilton und Thomas. Den letzten Angriff des Viertels vermochten die Mittelhessen nicht mehr in die Reuse zu bringen, sodass ein 61:68-Rückstand zu bewerkstelligen war.

Diese Aufgabe sollte spektakulär angegriffen werden, denn Kraushaar schickte Brown mit einem Alley-Oop-Anspiel krachend zu seinen ersten BBL-Punkten (63:68, 31.). Aber es waren die Hausherren, die aus dieser Aktion Energie schöpften und einen 7:0-Lauf durch Protagonist Fontecchio erwirtschafteten (75:63, 32.). Während James JR sein Double-Double in der Zwischenzeit verbuchte, setzte Stark zu einem Downtown-Treffer an (66:75, 34.). Während der Italiener auf Berliner-Seite einen weiteren Dreier einheimste, war James JR mit einem Dreipunktespiel und Zylka von jenseits der Dreipunktelinie zur Stelle (72:78, 35.). Der junge Center der Gießener bastelte weiter an seinem Karriere-High und ließ von der Freiwurflinie die Zähler 25 und 26 folgen (74:81, 36.). Einem Fehlwurf von eben jenem Rookie eröffnete Pjanic einen Offensivrebound, der zu Punkten führte (76:81, 36.). Mattisseck konterte mit einem Wurf aus der Distanz, sodass es mit einem 84:76-Vorteil für die Albatrosse in die Crunchtime ging. In dieser Griff Lo die Initiative, ließ vier Punkte in Folgen in die Reuse gleiten, sodass eine Auszeit der Gießener ein beräumt wurde (78:88, 38.). Geschärft gingen die Gäste noch einmal auf Aufholjagd durch Stark, doch dessen vier Punkte gaben keinen Ausschlag mehr und so gingen die JobStairs GIESSEN 46ers mit einer 82:92-Niederlage vom Parkett.


Rolf Scholz (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Wir haben gut ins Spiel gefunden und stark angefangen. Dann haben wir aber leider nicht konsequent weiter verteidigt bis zur Halbzeit. Im Gesamten haben wir uns zu viele Ballverluste erlaubt. Immer, wenn wir wieder ran kamen, konnte ALBA noch eine Schippe drauflegen. Die individuelle Qualität von ALBA hat sich am Ende durchgesetzt mit toughen Shots in der Crunchtime.“

Israel Gonzalez (Assistenztrainer ALBA BERLIN): „Wir sind mit wenig Energie gestartet, sowohl in der Offense als auch der Defense. Stück für Stück haben wir dann aber den Rhythmus des Spiels aufgenommen. Es war nicht einfach, denn Gießen hat seine Dreier sehr hochprozentig getroffen. Wir mussten kämpfen und viel investieren. Ich bin froh über den Einsatz meines Teams und den Fokus, mit dem es am Ende die Kontrolle über das Spiel gewonnen hat.“

ALBA BERLIN – JobStairs GIESSEN 46ers 82:92 (45:37)

Viertelergebnisse: 22:21, 23:16, 23:24, 24:21

ALBA BERLIN: Maodo Lo (11 Punkte), Malte Delow (2), Marcus Eriksson, Jonas Mattisseck (7), Tim Schneider (8), Kresimir Nikic (8), Louis Olinde (8), Simone Fontecchio (18), Johannes Thiemann (11), Jayson Granger (10), Ben Lammers (9) 

JobStairs GIESSEN 46ers: Jonathan Stark (10), Isaac Hamilton (9), Bjarne Kraushaar (5 Assists), Alen Pjanic (2), Tim Uhlemann, Brandon Bowman (6), Ferdinand Zylka (12), Chad Brown (2), Scottie James JR (26, 13 Rebounds), Brandon Thomas (15)

Zuschauer: /

Nächstes Spiel: Sa., 16.01.2021, 20.30 Uhr: RASTA Vechta – JobStairs GIESSEN 46ers

Der Beitrag 46ers phasenweise auf Augenhöhe – 92:82-Niederlage bei ALBA BERLIN erschien zuerst auf JobStairs GIESSEN 46ers.

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