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MLP Academics: Aufbruchstimmung bei den Heidelberger Basketballern

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Von Michael Wilkening

Heidelberg. Es hat sich noch nicht viel getan. Noch sind die Bagger nicht angerollt, um die neue Halle in Heidelberg zu erbauen. Der erste Spatenstich erfolgt erst am Freitag.

Doch das macht nichts: Allein die Tatsache, dass die neue Arena kommen wird, hat bei den Zweitliga-Basketballern der MLP Academics Heidelberg etwas ausgelöst. Die Aussicht auf die neue Heimat und damit verbunden die Option, ernsthaft den Aufstieg in die Bundesliga angehen zu können, sorgt für eine Aufbruchsstimmung.

Am kommenden Samstag starten die Academics mit einem Auswärtsspiel in Chemnitz in die neue Spielzeit - und wollen ihren Aufwärtstrend der zurückliegenden beiden Jahre fortsetzen.

"Wir spüren schon die Auswirkungen der neuen Halle", sagt Manager Matthias Lautenschläger. Nicht nur in den Gesprächen mit möglichen Sponsoren ist die neue Halle ein Trumpf, auch die Spieler reagieren positiv auf die Möglichkeit, in absehbarer Zukunft den OSP verlassen und in einer modernen Arena die Heimspiele absolvieren zu können. Es bewegt sich etwas, spürbar kommen die Academics auf ihrem Weg voran, den Klub bundesligatauglich zu machen - und die neue Spielstätte hilft dabei entscheidend mit.

Der Kader wirkt im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verbessert. Durch die Rückkehr von Philipp Heyden, der in der Spielzeit 2016/17 ein Leistungsträger war und anschließend zum Bundesligisten Tübingen wechselte, sind die Heidelberger auf der Center-Position deutlich stärker aufgestellt. Gemeinsam mit Niklas Ney, vom dem ein weiterer Leistungssprung erwartet wird, soll der Routinier, der für zwei Jahre bei den Academics unterschrieben hat, unter den Körben für mehr Präsenz sorgen.

Ähnliches erhoffen sich die Verantwortlichen der Heidelberger auch von Dan Oppland, der aus Nürnberg kam und mit seinen Stärken im Rebound eine Schwachstelle der vergangenen Spielzeit ausmerzen soll. Der erfahrene US-Amerikaner ersetzt Evan McGaughey und ist neben Heyden der zweite Neue in der geplanten Startformation der Mannschaft von Branislav Ignjatovic.

Es bedeutet eine Weiterentwicklung der Academics, dass mit Niklas Würzner, Jaleen Smith, Shyron Ely, Eric Palm und Ney fünf Spieler geblieben sind, die in der vergangenen Saison bereits wichtige Rolle innehatten. Die jahrelang propagierte Konstanz in der Kaderplanung wird inzwischen mit Leben gefüllt. Mit David Aichele, Jakop Schöpe und Lucas Brunnenkant stehen außerdem drei Talente aus dem eigenen Jugendprogramm im Kader.

In der Breite haben sich die Heidelberger mit Sebastian Schmitt (aus Ehingen) und Marc Liyanage (Artland Dragons) verbessert, wobei Liyanage die schwere Rolle zukommt, Ex-Kapitän Albert Kuppe ersetzen zu müssen. Der spielstarke Schmitt soll hingegen Würzner als Aufbauspieler entlasten und stellt als zweitligaerfahrener Akteur eine gute Alternative dar. "Der Kader ist ausgeglichener", sagt Ignjatovic, der darauf hofft, Kapital aus dieser Tatsache schlagen zu können.

Nach den Plätzen fünf und drei in den beiden zurückliegenden Jahren in der Hauptrunde und dem jeweiligen knappen Scheitern im Playoff-Viertelfinale träumen die Verantwortlichen davon, einen weiteren Schritt voranzukommen und erstmals das Halbfinale zu erreichen. Die Chancen dazu sind da, denn im Gegensatz zu den Vorjahren gibt es keine Über-Mannschaften in der Liga, die dafür noch etwas ausgeglichener geworden sein dürfte.

Die Ziele werden jetzt höher gehängt. "Wir wollen Zweiter werden", sagt Heyden voller Selbstbewusstsein.

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