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MLP Academics: Ist der Heidelberger Kapitän in Chemnitz an Bord?

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Heidelberg. (miwi) Es könnte ein ganz großer Schritt für die MLP Academics Heidelberg werden, aber es ist eben auch eine ganz hohe Hürde, die der Basketball-Zweitligist am morgigen Samstag überwinden muss. Bei den Niners Chemnitz kann die Mannschaft von Branislav Ignjatovic einen direkten Konkurrenten distanzieren, muss dabei ab 19 Uhr aber gegen eine starke Mannschaft und eine lautstarke Halle bestehen.

Es gab gestern einen Stimmungsdämpfer für die Heidelberger und ihren Trainer, denn Kapitän Albert Kuppe meldete sich mit einem fiebrigen Infekt vom Training ab. Es ist unklar, ob der Flügelspieler die Fahrt nach Sachsen mitmachen darf. "Das hat meine Laune heute getrübt", sagte Ignjatovic gestern. Insgesamt ist die Atmosphäre trotzdem positiv, nach dem Erfolg gegen Trier wurde in den Übungseinheiten konzentriert, aber gepaart mit viel Lockerheit gearbeitet. Das Wissen um die formidable Ausgangslage im Kampf um einen Playoff-Platz sorgt für Zufriedenheit, die nur nicht zur Selbstzufriedenheit werden darf.

Der Spielplan soll helfen, diese zu unterdrücken, denn mit der Partie in Chemnitz und eine Woche später bei den Kirchheim Knights stehen zwei schwere Auswärtsspiele an. Immerhin, und das soll zum Vorteil werden, liegt der Druck klar bei den Kontrahenten der Academics, die gewinnen müssen, um ihre Playoff-Chance zu vergrößern. Die Heidelberger können sich als Tabellenvierter Niederlagen leisten und würden trotzdem in den Top acht der Liga verbleiben. "Klar, wir können einen Bigpoint machen", sagte Ignjatovic vor der Partie bei den Niners.

Die Chemnitzer beobachtete der Serbe am vergangenen Wochenende live, als sie überraschend und souverän in Karlsruhe gewannen. "Da haben die Niners sehr gut gespielt und verdient gewonnen", berichtete er vom Erfolg des nächsten Gegners beim Tabellendritten. Ignjatovic ahnt, dass Chemnitz sehr schwer zu schlagen sein wird, aber der Coach der Heidelberger weiß auch, welche Qualität in seiner Mannschaft steckt. Um die Academics zu schlagen, muss man nicht nur richtig gut spielen, sondern auch mental stark sein, um den Willen der Ignjatovic-Schützlinge brechen zu können.

Die Heidelberger fahren schon heute in Richtung Sachsen, um die besten Voraussetzungen für ein gutes Spiel zu schaffen. "Die Anfahrt ist sehr strapaziös, deshalb reisen wir einen Tag früher an", erklärte Ignjatovic. Heute Abend werden die Academics in der Halle trainieren, um sich an den Spielort zu gewöhnen, anschließend gibt es ausgiebig Zeit für ein Videostudium und Gespräche mit den Spielern. "Wir haben die Möglichkeit, uns ideal auf die Partie vorzubereiten und das wollen wir nutzen", sagte Ignjatovic. Der Trainer der Heidelberger muss nur noch darauf hoffen, dass Kuppe die Fahrt nach Chemnitz mitmachen kann. Das Fehlen des Kapitäns wäre ein Rückschlag für die eigenen Ambitionen.

2. Liga, Pro A, Samstag, 19 Uhr: Niners Chemnitz - MLP Academics Heidelberg.

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