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MLP Academics vor Playoff-Einzug: Noch drei Siege ...

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Heidelberg. (miwi) Branislav Ignjatovic hatte einige gute Dinge auf dem Feld gesehen, denn beim 95:99 gegen die Crailsheim Merlins schnupperten die MLP Academics Heidelberg an einem Sieg gegen ein Topteam der 2. Basketball-Bundesliga. Zu viel Euphorie wollte der Trainer der Heidelberger dann aber doch nicht aufkommen lassen. "Wir werden uns als Mannschaft und als Organisation nicht weiterentwickeln, wenn wir uns über Niederlagen freuen", sagte der Serbe. Am Sonntag soll es wieder doppelten Grund zum Optimismus geben, denn nach einer guten Vorstellung soll es gegen die Trier Gladiators zu einem Sieg reichen, los geht es um 17 Uhr in der Halle am Olympiastützpunkt.

Nach einer Hochrechnung von Ignjatovic werden 15 Siege nötig sein, um sich am Ende der Hauptrunde für die Playoffs zu qualifizieren. Zwölf Erfolge haben die Academics bereits und mit einem weiteren gegen Trier können die Heidelberger einen großen Schritt nach vorne machen. "Wir haben jetzt noch einige Matchbälle vor uns, von denen wir ein paar verwandeln müssen", sagt der Academics-Coach. Er hat ein gutes Gefühl, denn die Trainingsleistungen der vergangenen zwei Wochen waren gut.

Entscheidend für gute Resultate ist aber nicht nur, was in der Übungshalle passiert, sondern vielmehr, was in den Partien geschieht - vor allem zu Beginn. "Wir haben uns schon ein paar Mal selbst unter Druck gebracht, weil wir die Anfangsphase verschlafen haben", erklärte Ignjatovic. Zuletzt gingen die ersten Minuten beider Halbzeiten daneben und waren letztlich entscheidend für die Niederlage. "Gegen Trier sollte uns das nicht passieren, um nicht gleich unter Zugzwang zu sein", forderte der Coach.

Dabei wird es auch darauf ankommen, ob Evan McGaughey seine Form konservieren kann. Der US-Amerikaner hat sich in der zweiten Saisonhälfte zu einem Leistungsträger bei den Academics entwickelt. "Ich fühle mich wohl, der Trainer hat mir eine gute Rolle gegeben", sagte der vielseitige Akteur, der sowohl von außen treffen kann als auch unter den Körben aufräumt. Niemand aus seinem Team hat so viele Rebounds eingesammelt wie McGaughey, ligaweit liegt er mit 153 gewonnenen Abprallern sogar auf dem vierten Platz. "Ich versuche immer, für das Team zu arbeiten", erklärte der 23-Jährige, der in Heidelberg gerade seine Premierensaison in Europa absolviert.

Deutlicher routinierter ist Martin Seiferth, der gestern Abend zum ersten Mal wieder am Training teilnahm, nachdem er sich gegen Crailsheim eine Knöchelverletzung zugezogen hatte. "Es sind keine Bänder gerissen, deshalb sind wir zuversichtlich, dass Martin gegen Trier spielen kann", sagte Ignjatovic. Gegen die Gladiators wird der Center benötigt, denn die Trierer sind vor allem unter den Körben stark. Gemeinsam mit Niklas Ney und McGaughy soll Seiferth helfen, einen direkten Konkurrenten vom eigenen Korb fern und damit auf Distanz zu halten.

2. Basketball-Bundesliga, Sonntag, 17 Uhr: MLP Academics Heidelberg - Gladiators Trier.

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