Ski Alpin: Marc Berthod spricht über ekligen Vorfall in Kitzbühel
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Am Wochenende steht wieder die Abfahrt in Kitzbühel an. Die Streif zählt zu den legendärsten Strecken der Welt. Ex-Skifahrer Marc Berthod enthüllt dazu eine irritierende Geschichte. Mit bis zu 150 km/h jagen am kommenden Wochenenden die Ski-Stars wieder den legendären Hahnenkamm in Kitzbühel hinunter. Die Streif, wie die Skirennstrecke genannt wird, gilt mit bis zu 85 Prozent Gefälle zu den anspruchsvollsten Abfahrten im Weltcup. Kein Wunder, dass so mancher Spitzenathlet vor diesem Rennen extrem angespannt ist. Auch Marc Berthod kennt diese Anspannung. Der Schweizer fuhr ab 2003 im Weltcup, beendete 2016 seine Karriere. Im "Podcast am Pistenrand" sprach er nun über die große Nervosität, die er 2008 als damals 24-Jähriger durchlebte. Nach Horror-Unfall vor zwei Jahren: Ski-Ass bangt um Olympia-Teilnahme Ski-Ass nahm auch an Olympia teil: "Ich habe durch vorsätzlichen Betrug gewonnen" Am Morgen sei es ihm noch gut gegangen, doch danach habe er gespürt, dass die Anspannung kam. "Ich habe in den Hotellift gekotzt – das kam aus dem Nichts!", erklärt Berthod und führte diesen Fauxpas noch weiter aus: "In den Spalt bei der Lifttür, weil ich dachte, dass ich es nicht mehr in mein Zimmer schaffe. Ich muss mich beim Hotel dafür entschuldigen." Berthod schildert Moment der größten Angst in Kitzbühel Auf Nachfrage von Co-Moderatorin Tina Weirather erklärte Berthod auch, dass er die größte Angst empfunden habe, als der Fahrer vor ihm unterwegs war. "Ich durfte dem Fahrer vor mir nie zuschauen, denn ich hatte immer das Gefühl, dass er sich umbringt." 2008 kam es für Berthod insgesamt nur zu einer Trainingsfahrt in Kitzbühel. Die Strecke war zu eisig, weshalb er von einem Start absah: "Diese Fahrt war meine letzte", erklärte er zum Trainingslauf. "Momentan fehlt mir das Selbstvertrauen, um da hinunterzufahren. Vielleicht versuche ich es später wieder einmal." Später bedeutete im Fall von Berthod einen Zeitraum von fünf Jahren. 2013 und 2014 startete er wieder in Kitzbühel belegte den 40. und 41. Platz.

