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Ski Alpin: Henrik Kristoffersen zerstört Stöcke – und verpasst Interview

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Nachdem er den Sieg knapp verpasst hatte, verlor Henrik Kristoffersen die Beherrschung. Statt mit Interviews setzte er sich mit seinen Stöcken auseinander. Der norwegische Skirennläufer Henrik Kristoffersen hat am Sonntag auf kuriose Art und Weise auf sich aufmerksam gemacht. Beim Slalom in Adelboden lag der Athlet zunächst vorn, nach einem misslungenen zweiten Durchgang fiel er allerdings ab, erreichte dennoch sein 99. Weltcup-Podest und wurde Dritter hinter Tagessieger Paco Rassat und seinen Landsmann Atle Lie McGrath. Doch dann wurde es kurios. Während das Schweizer Fernsehen SRF ein Interview mit ihm geplant hatte, verzögerte sich Kristoffersens Auftreten. Der Grund? Die Auflösung folgte live vor den Kameras: Ein norwegischer Betreuer erklärte den Moderatoren: "Er zerbricht gerade einige Ski-Stöcke." Reporter Päddy Kälin reagierte sichtlich überrascht, kommentierte die Situation aber gefasst: "Ah, er zerbricht Stöcke. Ja, dann ist er wohl gerade nicht in der Lage, mit uns zu reden." Erst später erklärte Kristoffersen im Gespräch mit dem Schweizer Medium "20 Minuten": "Ich bin zufrieden mit dem dritten Platz, aber mit allem bin ich nicht zufrieden. So ist halt Skifahren." Zu den Gründen für seinen Ausbruch hielt er sich bedeckt: "Das behalte ich dann für mich." Trotz der Szene abseits der Strecke kehrte bei der offiziellen Siegerehrung der Fokus wieder auf den sportlichen Erfolg zurück. Gemeinsam mit dem französischen Sieger Rassat und seinem zweitplatzierten Landsmann McGrath posierte Kristoffersen für die Fotografen. In den sozialen Netzwerken zeigte er sich versöhnlich und schrieb: "Ich wollte heute unbedingt gewinnen, bin aber super glücklich, mit einer soliden Leistung wieder auf dem Podium zu stehen."

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