Ski Alpin: Cyprien Sarrazin nach Horrorsturz über Alltag und Olympia-Aus
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Ende des vergangenen Jahres lag Cyprien Sarrazin im Koma. Nun sprach der Ski-Star über seinen Weg zurück in den Alltag – und den Sport. Im vergangenen Dezember ist der französische Ski-Star Cyprien Sarrazin im Training auf der berühmten Stelvio-Piste im italienischen Bormio schwer gestürzt und erlitt unter anderem eine Hirnblutung. Er musste am Kopf operiert werden und wurde ins Koma versetzt. Inzwischen geht es dem 30-Jährigen schon viel besser. Im Interview mit der französischen "L'Equipe" sagte der Skirennfahrer, er "führe ein normales Leben, und das ist schon ein Wunder". Der Abfahrts-Zweite der Saison 2023/24 betonte jedoch: "Auch wenn ich nicht vergessen darf, wo ich vor einigen Monaten stand, ist das wichtig." "Das war alles, was ich zu geben hatte": Ski-Ass beendet Karriere Sarrazin bangte um sein Leben und hatte im Anschluss Probleme beim Sprechen und in Bezug auf sein Sehvermögen. Nun ist er auf dem Weg der Besserung. "Mit den Augen ist es schon seit einiger Zeit wieder in Ordnung, das hat sich ganz natürlich ergeben und erneut alle Prognosen widerlegt", so der Speed-Spezialist. "Tief in meinem Inneren spüre ich, dass ich zurückkommen kann" Beschwerden machen ihm jedoch weiterhin seine Knie. "Ich hatte schon vorher Probleme, und der Sturz in Bormio hat natürlich nicht geholfen. Aber ansonsten ist alles in Ordnung, insbesondere neurologisch", meinte Sarrazin. Trotz der Fortschritte ist jedoch nicht mit einer Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2026 zu rechnen. Und auch nicht mit einer Rückkehr in den Weltcup vor der Saison 2026/27. Der Franzose dachte auch kurz daran, seine sportliche Laufbahn zu beenden. "Tief in meinem Inneren spüre ich, dass ich zurückkommen kann, und ich setze meine ganze Energie dafür ein, dass dies möglich wird, während ich gleichzeitig die einfachen Momente des Lebens genieße", so Sarrazin, der Olympia 2030 ins Visier nimmt.