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Ski Weltcup News: Katharina Liensberger hat noch viele neue Ziele

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Katharina Liensberger hat noch viele neue Ziele

Wien – Die österreichische Skirennläuferin Katharina Liensberger bereitet sich gewissenhaft auf den bevorstehenden Winter vor. Ihr Trainer Livio Magoni blickt mit ihr auf sehr gute Einheiten zurück. Offiziell gehört der einstige Coach von Petra Vlhová und Tina Maze zum technischen Stab der ÖSV-Damenteams. Er kümmert sich insbesondere um die 25-jährige Vorarlbergerin.

Die amtierende Doppelweltmeisterin hat ein sehr intensives Trainingslager in Litauen abgespult. Nun ist sie ein wenig zu Hause. Dort bestritt sie ein sehr bedeutsames Training und hat im flachen Gelände zwei neue Skimodelle getestet. Am Wochenende war die Dame aus dem Ländle in Wien beim Tag des Sports, bei ihrem Sponsor Fruchtsäfte Rauch, und anschließen bei „Sport am Sonntag“ im ORF zu Gast.

Katharina Liensberger über ihren neuen Trainer Livio Magoni

„Ich bin sehr dankbar, dass sich die Kooperation ergeben hat. Er ist der erste Trainer mit dem ich nicht in meiner normalen Sprache sprechen kann. Wir kommunizieren auf Englisch, welche auch nicht seine Muttersprache ist. Livio lernt Deutsch, aber natürlich ist das schon eine Herausforderung alles eins zu eins zu verstehen. Aber wir sind da schon auf einen sehr guten Weg.

Livio soll meine technische Entwicklung im Skisport fördern, ganz speziell im Riesentorlauf und im Slalom. Er ist ein Trainer aus der absoluten Weltspitze, und hat viel Erfahrungen mit seinen früheren Rennläuferinnen gesammelt, und kann natürlich einen sehr guten Input in die Trainingsarbeit bringen.

Livio gibt ganz klar seine Richtung vor, was im Sport sehr wichtig ist, damit man sein Ziel verfolgt, nicht zu viel nach rechts oder links schaut und seinem Weg treu bleibt, und diesen ganz klar verfolgt. Er ist fordernd, was aber nicht negativ ist, weil ich ja auch Spaß dabei habe und weiterkommen möchte. Es geht darum die Leistung zu steigern, und bei den Rennen zum richtigen Zeitpunkt die absolute Bestleistung abzurufen.“

 

Katharina Liensberger über den Gesamtweltcup

„Natürlich ist der Gesamtweltcup ein länger gesetztes Ziel, welches man leicht formulieren kann. Es ist aber ein Prozess, wo man zunächst einen Schritt nach dem anderen setzten muss. Der Weg ist eingeschlagen, zunächst geht es jetzt ganz klar um die technischen Disziplinen. Im Slalom muss ich die Konstanz erarbeiten, und auch im Riesenslalom gibt es jede Menge Arbeit. Ich freue mich auf die Herausforderungen, die ich aber gerne annehme.“

 

Katharina Liensberger über die neuen Strukturen im Team und beim ÖSV

„Jede Veränderung ist auch eine neue Chance die diese mit sich bringt, gerade jetzt nach der Olympia-Saison. Es hat sich mehr oder weniger alles verändert. Das Betreuerteam, die Trainer, mein Servicemann und auch die „Physios“. Das macht es sehr spannend, braucht aber auch etwas Mut die Veränderungen erfolgreich umzusetzen, da es auch in den höchsten Positionen im Verband viele Veränderungen gegeben hat.“

 

Katharina Liensberger über die Vertrauensperson an ihrer Seite

„Mein Servicemann Milos Machytka und mein Trainer Livio Magoni sind beide sehr wichtig. Es ist wichtig, dass ich beiden voll vertrauen kann. Ich muss mich darauf verlassen wenn Livio sagt Vollgas, dass ich es umsetzte. Beim Servicemann ist es genauso. Wenn ich meine Ski unter den Füßen habe, muss ich darauf vertrauen, dass ich auf dem besten Material unterwegs bin. Ich bin sehr dankbar dass wir mit Milos einen sehr kompetenten Servicemann gefunden haben, der sich bestmöglich um meine Ski bemüht.“

 

Katharina Liensberger und die Skihalle in Litauen

„Das Training in den Skihallen kommt immer mehr. Ich war in der letzten Woche erstmals in der Skihalle in Litauen, war aber schon sehr oft in Wittenburg. Für einen Slalomläufer/inn ist es, auch wenn die Strecken sehr kurz sind, doch recht gut zu trainieren. Man kann sehr intensiv und unabhängig vom Wetter, zwei Einheiten am Tag, abspulen. Es hat ein paar Vorteile, aber ersetzt nicht das eigentliche Training auf Naturschnee.“

 

Katharina Liensberger über den heißen Sommer in Europa

„Heuer war es eine ganz besondere Situation. Es war ein wirklich heißer Sommer. Wenn der Winter so kalt wird, wie der Sommer heiß war, wären wir Wintersportler natürlich sehr happy. Die letzten zwei Jahre, während der Coronazeit, hatten wir eigentlich viel Glück, und konnten sehr gut auf den heimischen Gletschern arbeiten. Die Reise nach Südamerika war in diesem Jahr schon vorher geplant, und wir konnten in Argentinien sehr gut trainieren.

Ich denke als Sportler einer Wintersportnation muss man sich mit der Frage des Klimawandels beschäftigen. Da braucht es aber echte Experten um die richtigen Lösungen zu finden. Es werden auch neue Konzepte entwickelt, damit man weiterhin den Wintersport ausüben kann. Wir sind als Profisportler auf der höchsten Stufe unterwegs und müssen uns weiterentwickeln. Hier müssen wir uns auf die Experten verlassen, die uns sagen was wir in Sachen Training machen können und was auch vertretbar ist.“

 

Katharina Liensberger über die „Männer-Pisten“ im Skiweltcup

„Ich habe es schon sehr cool empfunden, dass wir in der letzten Saison in Schladming gefahren sind. Die Männer waren in Flachau unterwegs, und so bekommt man einen anderen Einblick. Allgemein kennen wir aber unsere „Frauen-Pisten“ und ich bin sehr happy damit. Bin aber auch sehr offen um Neues auszuprobieren.“

 

Katharina Liensberger und ihr Ausblick auf die WM-Saison 2022/23

„Jetzt geht es wieder von vorne los. Der Fokus in der neuen Saison richtet sich natürlich auf die Weltmeisterschaft in Frankreich aus. Aber die Uhr steht bei null, und so heißt es bereits ab den Saisonstart bereit zu sein. Natürlich habe ich in meinem Hinterkopf die Erfahrungen die ich bereits in den letzten Jahren gesammelt habe. Wenn es mir gelingt dass zu zeigen was ich kann, weiß ich dass ich sehr schnell sein kann. Für mich ist es aber auch wichtig, dass ich mich im Ski Weltcup konstant nach vorne arbeite.“

 

Seit Montag trainiert sie wieder fleißig für den Saisonauftakt in Sölden. Der Riesentorlauf der Damen, der am Rettenbachferner hoch ober Sölden stattfinden wird, steht am Samstag, den 22. Oktober, auf dem Programm.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Der Herren Ski Weltcup Kalender der Saison 2022/23  

Der Damen Ski Weltcup Kalender der Saison 2022/23  




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