Luca De Aliprandini hat bei seinem Sturz in Adelboden wohl mehrere Schutzengel gehabt
Adelboden – Die erste Diagnose bestätigte, dass der italienische Skirennläufer Luca De Aliprandini, der beim heutigen Riesenslalom auf dem Adelbodener Chuenisbärgli zu Sturz kam, nicht am Sprunggelenk verletzt haben soll. Der Seufzer der Erleichterung ist dementsprechend groß. Der Vizeweltmeister, der sich in Alta Badia noch über seinen ersten Podestplatz freute, setzte mit seinem Abflug alle in Angst und Schrecken.
Im Krankenhaus von Frutigen wurde der Trentiner geröntgt. Die medizinischen Tests schlossen Frakturen oder andere größere Verletzungen aus. Morgen wird sich der Skirennläufer noch einmal durchchecken lassen und weitere Untersuchungen über sich ergehen lassen. Schauplatz des Geschehens wird die Klinik La Madonnina in Mailand sein. Dann wird alles von der medizinischen Kommission des Verbandes bewertet.
Da es bis zu den Olympischen Winterspielen in Peking keine anderen Weltcup-Riesenslaloms gibt, kann sich der Italiener weitgehend erholen und darüber hinaus sich so gut wie möglich auf das Event im Zeichen der fünf Ringe vorbereiten.
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Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner
Quelle: neveitalia.it

